Liebe FreundInnen und FörderInnen von Tibet,
am Tag des 18. Geburtstages des Panchen Lama, am Mittwoch den 25. April, wird die International Campaign for Tibet der Entführung des hohen tibetischen Lamas gedenken. In Kürze mehr hierzu in einem ICT-Sondernewsletter.
Dr. Isabelle Riesenkampff
INHALT:
ICT bringt Augenzeugen der Schüsse am Nangpa-Pass nach Genf
Während kürzlich dänische und amerikanische Augenzeugen in Indien über die Schüsse am Nangpa-Pass, die am 30. September auf ins Exil fliehende Tibeter abgegeben worden waren, berichteten, informierte der holländische Augenzeuge Frank Berkhout am 23. März Teilnehmer einer Veranstaltung am Rande der Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf über den Vorfall.
Barkhout wurde von der International Campaign for Tibet (ICT) eingeladen und war der Hauptredner der Podiumsdiskussion "Die Nangpa-Schüsse, ein Augenzeugenbericht: Chinas Gewaltanwendung gegen Zivilisten und Kinder", die von fünf Nichtregierungsorganisationen organisiert wurde.
Mehr dazu finden Sie unter: http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=316
Sondergesandter Lodi Gyari vor dem US-Repräsentantenhaus: Wenn politischer Wille vorhanden ist, kann die Tibetfrage gelöst werden
Photo courtesy of Radio Free AsiaDer Sondergesandte des Dalai Lama, Lodi Gyari, erklärte vor dem Kongress der Vereinigten Staaten, dass "politischer Wille und die Unterstützung der Staatengemeinschaft die Tibetfrage endgültig lösen können."
Während einer Anhörung vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses zum Thema "Tibet: Status des sino-tibetischen Dialoges" am 13. März 2007 in Washington, erklärte Gyari: "Ich kann Ihnen versichern, dass wir den politischen Willen dafür besitzen und dass wir nicht aufgeben werden. Das haben wir - trotz aller Schwierigkeiten, Provokationen und berechtigter Enttäuschungen unseres Volkes - immer wieder durch unsere Taten bewiesen."
Die ausführliche Rede des Sondergesandten des Dalai Lama können Sie hier einsehen: http://www.internationalrelations.house.gov/110/gya031307.htm
Österreichische Abgeordnete verlangen Auskunft über Unterstützung für Dialogbemühungen
Eine Gruppe Abgeordneter der SPÖ hat eine formelle Anfrage an die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik gerichtet, mit der sie um Auskunft über Aktivitäten der österreichischen Bundesregierung zur Unterstützung der Dialogbemühungen zwischen Gesandten des Dalai Lama und der chinesischen Regierung bittet.
Die Anfrage, die am 7. März 2007 gestellt wurde, verweist auf die Resolution des Europäischen Parlaments zum Status der Dialogbemühungen, die ohne Gegenstimmen am 15. Februar verabschiedet worden war. In ihr werden beide Seiten aufgefordert, den Dialog "ohne Vorbedingungen und in einer vorwärts blickenden Weise" weiterzuführen.
Um mehr darüber zu erfahren, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=310
Tibet-Demonstration vor der Gedächtniskirche
Am 10. März versammelten sich circa 150 Tibetfreunde und Tibeter vor der Gedächtniskirche in Berlin, um in einer Kundgebung des Volksaufstandes in Lhasa von 1959 zu gedenken. Der Verein der Tibeter in Deutschland (VTD), die Tibet Initiative Deutschland (TID) und die International Campaign for Tibet (ICT) forderten Freiheit für Tibet und verlangten von Bundeskanzlerin Merkel, im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft mehr Druck auf die Staatsführung in China auszuüben. Der 10. März ist der weltweit größte Aktionstag für Tibet, bei dem daran erinnert wird, dass auf dem "Dach der Welt" Repressionen und Menschenrechtsverletzungen immer noch zum Alltag gehören. "Tibet braucht die Unterstützung Deutschlands und Peking muss kontinuierlich unter Druck gesetzt werden. Wir erwarten, dass Bundeskanzlerin Merkel mehr für Tibet tut", erklärten die Organisationen einhellig in Berlin.
Die Pressemitteilung zum 10. März können Sie hier lesen: http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=311
Erklärung des Dalai Lama zum 48. Jahrestag des Volksaufstandes in Lhasa
"Seit der Wiederaufnahme von direkten Kontakten zwischen den Tibetern und Chinesen 2002 haben meine Repräsentanten fünf Runden umfassender Gespräche mit den zuständigen Regierungsvertretern der Volksrepublik China geführt. (.) Die tibetische Delegation steht bereit, die Gespräche fortzusetzen - zu jeder Zeit, an jedem Ort", führte der Dalai Lama in seiner Erklärung zum 10. März 2007 aus.
Der chinesische Premierminister Wen Jiabao erklärte auf seiner Jahrespressekonferenz Mitte März, dass auch China die Möglichkeit für weitere Gesprächsrunden offen halte.
Die vollständige Erklärung des Dalai Lama können Sie hier einsehen: http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=312
Chinesen bauen Duplikat des Potala-Palastes
Um den ehemaligen Palast des Dalai Lama vor Touristenmassen zu schützen, bauen die chinesischen Behörden eine Miniaturausgabe des Gebäudes nach, hieß es vor kurzem in den staatlichen Medien Chinas. Sie soll mit Hightech-Soundsystem und Lichteffekten ausgerüstet werden. Zudem wird überlegt, kulturelle Relikte aus dem Originalpalast in das Duplikat zu transferieren. Durch die Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Lhasa im Juli 2006 ist die Besucherzahl von 1.400 Touristen pro Tag auf 6.000 Touristen angewachsen. Der 1300 Jahre alte Palast kann diesem Ansturm nicht mehr standhalten.
Fahrradtour nach Dharamsala
Von sportlichen Fahrradfahrern wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass am 10. März 2007 eine einjährige Fahrradtour um die halbe Welt, von Südengland nach Nordindien, begonnen hat. Sie führt auch durch Deutschland. Die Radler planen pünktlich zum tibetischen Losarfest, am 8. Februar 2008, in Dharamsala anzukommen.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Webseite: http://www.bicyclecaravan.org



