Liebe FreundInnen und FörderInnen von Tibet,
am Samstag, den 10. März, findet vor der Gedächtniskirche in Berlin die jährliche Solidaritätsdemonstration für Tibet statt, mit der an den tibetischen Volksaufstand von 1959 gedacht wird. Wir bitten Sie um zahlreiche Teilnahme!
Dr. Isabelle Riesenkampff
INHALT:
Richard Gere bei Pressekonferenz der International Campaign for Tibet in Berlin
Richard Gere. Foto: "Cinema for Peace"
Richard Gere im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten. Foto: ICT
Um mehr über die Pressekonferenz zu erfahren, klicken Sie bitte auf folgenden Link:http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=305
Den Bericht „Gefährliche Flucht“ können Sie hier als PDF- Datei herunterladen: http://www.savetibet.org/documents/pdfs/2006RefugeeReportGerman.pdf
Ein Interview der Süddeutschen Zeitung mit Richard Gere können Sie hier einsehen:http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/923/101822/
Einen Gastbeitrag Richard Geres im Berliner Tagesspiegel können Sie hier einsehen: http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/12.02.2007/3074439.asp
Tibet-Ausstellung in Berlin wird von deutschen Tibetorganisationen kritisiert
Vom 21. Februar bis zum 28. Mai 2007 ist im Museum für Asiatische Kunst in Berlin die Ausstellung „Tibet - Klöster öffnen ihre Schatzkammern“ zu sehen. Die Tibetunterstützergruppen International Campaign for Tibet, Tibet Initiative Deutschland und der Verein der Tibeter protestierten am 20. Februar vor dem Museumsgebäude. Sie machten darauf aufmerksam, dass historische Fakten, wie die Kulturrevolution, bei der mehr als 6.000 der praktizierenden Klöster zerstört und hunderttausende Tibeter ermordet wurden, keine Erwähnung finden. ICT ist besorgt darüber, dass Besucher der Ausstellung einen falschen Eindruck von der Realität Tibets erhalten könnten, die bis heute durch Menschenrechts-verletzungen sowie politische und religiöse Unterdrückung gekennzeichnet ist.
Um die gemeinsame Erklärung der Tibet-Unterstützergruppen zu lesen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://www.savetibet.org/de/news/news.php?id=308
Einen Artikel des Spiegel-Online können Sie hier einsehen: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,467439,00.html
Auch auf internationaler Ebene wurde über die Ausstellungseröffnung berichtet: http://www.phayul.com/news/article.aspx?id=15630&article=Tibetan+Exhibition+Draws+Criticism
Europäisches Parlament fordert Peking zur Fortsetzung der Dialogbemühungen mit Vertretern des Dalai Lama auf
Das Europäische Parlament hat am 15. Februar in einer Entschließung die chinesische Staatsführung aufgefordert, den Dialog mit den Vertretern des Dalai Lama „ohne Vorbedingungen“ wieder aufzunehmen und fortzuführen. Zuvor hatten Vertreter der im Parlament vertretenen Fraktionen auch auf die schlechte Menschenrechtslage in Tibet und auf die Alternativlosigkeit der Dialogbemühungen hingewiesen. „Die Entschließung ist ein wichtiges Signal zu einem Zeitpunkt, da die Dialogbemühungen ins Stocken geraten zu sein scheinen“, erklärte hierzu Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland (ICT). Das Parlament forderte ferner die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, die Tibetfrage bei den Verhandlungen über das neue Partnerschafts- und Kooperations-Rahmenabkommen zwischen der EU und China zu berücksichtigen.
Um die Resolution im Wortlaut zu lesen, klicken Sie bitte hier: http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P6-TA-2007-0055+0+DOC+XML+V0//DE&language=DE
Neue Informationen über am Nangpa-Pass gefangen genommene Kinder
Laut neuer Informationen wurden die Tibeter, die während der Schüsse am Nangpa-Pass im September letzten Jahres fest genommen wurden, einige Tage bis zu mehreren Monaten in Haft gehalten. Mindestens 25 Tibeter wurden von den Sicherheitskräften am 30. September 2006 inhaftiert, darunter mindestens zehn Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren. Nach Aussage eines Tibeters aus der Gruppe, der jetzt im Exil lebt, wurden die älteren Jugendlichen schwer geschlagen und einige Kinder, die nicht unmittelbar von ihren Eltern abgeholt wurden, befanden sich mehr als drei Monate im Gefängnis.
Demonstration für Tibet
- Datum: 10. März
- Zeit: 12 Uhr
- Ort: Gedächtniskirche, Berlin
Um des 48. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes zu gedenken, veranstaltet ICT mit dem Verein der Tibeter in Deutschland und der Tibet Initiative Deutschland eine Solidaritätsdemonstration vor der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!



