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Tenzin Delek Rinpoche
Tenzin Delek Rinpoche Tenzin Delek Rinpoche

Im April 2002 wurden Tenzin Delek Rinpoche und Lobsang Dhondup verhaftet und für eine Serie von Bombenanschlägen in der Provinz Sichuan verantwortlich gemacht. Bis zu ihrem Gerichtsverfahren im Dezember 2002 wurden sie in Isolationshaft gehalten und dann aufgrund von "Bombenanschlägen" und der "Zerspaltung des Landes" zu Tode verurteilt. Am 26. Januar 2003 wies das Provinzgericht von Sichuan die Berufung von Tenzin Delek Rinpoche zurück und exekutierte Lobsang Dhondrup. Tenzin Delek Rinpoche befindet sich derzeit im Tuandong- Gefängnis in Sichuan.

Die Umstände seiner Verhaftung deuten darauf hin, dass die Anklage gegen Tenzin Delek Rinpoche politisch motiviert war. Tenzin Delek hatte Klöster, Schulen und Altenheime in seiner Gemeinde in Osttibet errichtet. Da er nicht Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) war, wurde er schnell Ziel von Repressionen. Bis heute haben die chinesischen Behörden keine Beweise für Tenzin Delek Rinpoches Beteiligung an den Bombenanschlägen vorlegen können. Das Strafverfahren entsprach keinen international anerkannten Standards. Auf einem Tonband, das aus dem Gefängnis geschmuggelt wurde, beteuert Tenzin Delek: "Was auch immer die Behörden sagen oder tun, ich bin unschuldig."

Am 26. Januar 2005 wurde Tenzin Delek's Todesstrafe in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Dennoch ist der Fall noch nicht gelöst.

Die International Campaign for Tibet fordert die sofortige Freilassung von Tenzin Delek Rinpoche und anderer tibetischer politischer Gefangener!

Take Action!

Neuigkeiten zu Tenzin Delek Rinpoche:

Pressemitteilung: ICT fordert sofortige Freilassung von Tenzin Delek Rinpoche

Umwandlung des Todesurteils für tibetischen Mönch in lebenslange Haftstrafe

Europäisches Parlament verabschiedet Resolution zu Tibet und Tenzin Delek Rinpoche

Einstimmige Verabschiedung einer Resolution des US-Senats zu Tenzin Delek Rinpoche

Kurzfilm zu Tenzin Delek Rinpoche

Ihr Einsatz hat sich gelohnt:

Mauer der Hoffnung

Drei Wochen lang zog die von ICT-Deutschland organisierte "Mauer der Hoffnung" im Herbst 2004 durch Bremen und Münster, Bonn, Heidelberg, Freiburg und Nürnberg, Jena und Berlin und sammelte 7.200 Briefe, die am 23. November 2004 an Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, übergeben wurden. Am 26. Januar, dem Tag des angekündigten Todes von Tenzin Delek wurde dank des internationalen Drucks seine Todesstrafe in eine lebenslängliche Haftstrafe umgewandelt.

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