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International Campaign for Tibet Deutschland
Aktuelles

Terminhinweis: Film-Premiere: „Leaving Fear Behind“ – Tibet, China und die Olympischen Spiele (19. August 2008)
Berlin, 19. August 2008 - Kurz vor Ende der Olympischen Spiele in Peking zeigt die International Campaign for Tibet Deutschland den Dokumentarfilm „Leaving Fear Behind“ der beiden inzwischen inhaftierten tibetischen Amateurfilmer Wangchen und Jigme. Der rund 30 Minuten lange und außer Landes geschmuggelte Film belegt eindrücklich, was Tibeter in Tibet über die Lage in ihrem Land, die Olympischen Spiele und über den Dalai Lama denken. „Leaving Fear Behind“ ist ausschließlich von Tibetern in Tibet gedreht worden und besticht durch seine authentische Darstellung der Situation der Tibeter, die trotz drohender Verfolgung offen über ihre Lebenswelt und Vorstellungen berichten.

Pressemitteilung: Mehr als 100 internationale Sportlerinnen und Sportler fordern Hu Jintao zur Wahrung der Menschenrechte auf ( 6. August 2008)

Berlin, 6. August.2008 - Kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking setzen über 100 internationale Sportlerinnen und Sportler, darunter eine Vielzahl von aktuellen Olympia-Teilnehmern, mit einem öffentlichen Appell an Chinas Staatspräsident Hu Jintao ein Zeichen für die Menschenrechte in China. Der dreifache Olympiasieger Michael Groß, ebenfalls Unterzeichner des Appells, unterstreicht: „Der Sport kann sich nicht der Frage entziehen, was außerhalb der Wettkampfstätten passiert. Und das gilt besonders bei den Olympischen Spielen 2008, die Gastgeber China ja unter das Motto gestellt hat ´One World One Dream.´ Ich unterstütze daher den Aufruf an Präsident Hu Jintao ganz ausdrücklich. Menschenrechte sind universell gültig und unteilbar, natürlich auch in China.“

Pressemitteilung: Kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele verschärfen Behörden Repressionen in Tibet – ICT-Bericht dokumentiert Ausmaß der Proteste in Tibet seit März 2008 ( 5. August 2008)
Berlin, 5. August 2008 – Kurz vor Eröffnung der Olympischen Spiele haben die Behörden in Tibet die Repressionen gegen die Bevölkerung nach den bedeutendsten Protesten gegen die Politik Pekings auf dem „Dach der Welt“ seit beinahe 50 Jahren verschärft. Ein heute veröffentlichter Bericht der International Campaign for Tibet (ICT) dokumentiert das Ausmaß der Proteste, die Anliegen der Protestierenden sowie die Identität von mehr als 250 Tibetern, die sich vermutlich in Haft befinden. Der Bericht kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Proteste das Resultat der verfehlten Tibet-Politik Pekings und die Behörden gegen die mehrheitlich friedlichen Demonstrationen mit unverhältnismäßiger Gewalt vorgegangen sind.

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